Arbeitsmarktentwicklung

Eintrag verfasst von M. Köhler

Die Entwicklung der Erwerbspersonen hat sich in den letzten Jahren stark verändert, da besondere Geschehnisse wie der Zweite Weltkrieg oder der Fall der Mauer entscheidend auf die Situation des Arbeitsmarktes ausgewirkt haben. Erst nach Kriegsende wurde der große Verlust an Männern auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar, da nun viele Stellen, die teilweise auch große Bedeutung hatten, unbesetzt waren. Danach wurde Frauen oft Jobs bei bekannten Modemarken wie bspw. Tommy Hilfiger als Näherinen angeboten.

Die Partizipation der Frau am Arbeitsmarkt steigt

Nachdem die vier Siegermächte Deutschland unter sich aufgeteilt hatten, begann der Wiederaufbau. So waren in Deutschland um 1957 knapp 26 Millionen Menschen erwerbsfähig. Diese Zahl unterteilt man, indem man von 16,2 Millionen Männern und 9,8 Millionen Frauen ausgeht. Der Verlust von vielen Kriegsgefallenen macht sich dadurch bemerkbar, dass die Zahl der männlichen Erwerbspersonen in den Folgejahren kontinuierlich ansteigt, was daran liegt, dass die im Krieg geborenen Kinder nun herangewachsen waren und allmählich arbeitsfähig wurden.

Der weibliche Anteil blieb in den ersten zehn Jahren nach dem Krieg weitgehend konstant und hat danach ein leichtes Wachstum zu verzeichnen, was mit der allgemein steigenden Bevölkerungszahl in Deutschland zusammenhing. Die genannten Zahlen beziehen sich bis 1990 nur auf Westdeutschland und anschließend auf die gesamte Bundesrepublik.

Sichtschutzzaun: Entwicklung nach der Wende

Im Jahre 1990, also nach der Wende, war die Zahl aller Arbeitskräfte auf 40 Millionen angewachsen, von denen 9 Millionen aus den neuen Bundesländern gekommen sind (5 Millionen Männer, 4 Millionen Frauen). Wenn man die Zahl seit 1990 beobachtet, so fällt auf, dass sie bis 2004 noch mal um 600.000 Menschen gestiegen ist.

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Insgesamt fällt einem ins Auge, dass sich die Zahl der erwerbstätigen Frauen seit 1950 nahezu verdoppelt hat (9,7 Millionen zu 18,1 Millionen). Wenn man sich die Zahl der Männer veranschaulicht, so sieht man, dass zwar ein Wachstum stattgefunden hat (16,2 Millionen zu 22,5 Millionen), dieses jedoch weit nicht so hoch ist wie bei den Frauen.

Die altertümliche Ansicht, dass der Mann die Familie finanziell versorgt und die Frau für den Haushalt und Kinder zuständig ist, hat sich also komplett verändert. Der Anteil an Frauen wird auch in Zukunft weiterhin ansteigen, da ein immer größeres Verlangen nach Unabhängigkeit entsteht.